Kooperatives Online-Lernen, Teil 5 – Miro, Mural oder ConceptBoard: Tools im Vergleich

Online Whiteboards – Tools im Vergleich. Ein Artikel von Kristin Hirschmann und Nele Merholz

Kollaboration | Jula Henke für J&K – Jöran und Konsorten unterstützt durch Bundeszentrale für politische Bildung (bpb), CC BY 4.0

Screencast zu den Online-Whiteboards:

Miro

Miro eignet sich hervorragend für interaktive Workshops, da es eine große Auswahl von Templates, einen Präsentationsmodus, und die Option gibt, Elemente zu fixieren. Dabei sei zu erwähnen, dass es ein sehr komplexes Whiteboard ist, bei dem man einige Zeit braucht, um es kennen zu lernen. Drei Miro Boards können kostenlos genutzt werden, danach kann man auf die Team, Business oder Enterprise Versionen umsteigen (ab $10 pro Monat). Dadurch erhält man Zugang zu unbegrenzten Mengen von Boards, Mitgliedern und weiteren Templates. Darüber hinaus gibt es das kostenfreie Education Paket mit fast allen Funktionen, auf das sich Lehrende und Lernende bewerben können. Miro ist derzeit nur auf Englisch nutzbar.
Kosten: https://miro.com/pricing/
Datenschutz: https://miro.com/legal/privacy-policy/

Mural

Mural besticht sowohl durch die Timer und Voting Funktion, als auch durch die sogenannten „Framework“ Templates, mit denen sich Whiteboards gut sortieren lassen. Nach Ablauf des Free Trials gibt es bei Mural eine Starter, Plus oder Enterprise Mitgliedschaft auf die man umzusteigen kann. Diese beginnt bei $12 pro Monat und erlaubt die unbegrenzte Einladung von Teilnehmenden, Zugang zu weiteren Templates und Frameworks, und die Möglichkeit weitere Apps und Tools in das Board zu integrieren. Für Lernende sowie für Schulen und Universitäten gibt es eine kostenfreie Mitgliedschaft. Auch Mural bietet derzeit nur Englisch als Sprache an.
Kosten: https://www.mural.co/pricing
Datenschutz: https://www.mural.co/security

Conceptboard

Da man auch bei Conceptboard Elemente fixieren kann, ist es ein weiteres Board, das gut für Gruppenarbeiten geeignet ist. Außerdem ist es einfach zu bedienen und sehr kostengünstig. Man kann Conceptboard auf unbegrenzte Zeit kostenlos nutzen, ohne auf ein Limit von Boards oder Mitgliedern zu stoßen. Allerdings kann man nur bis zu 100 Objekte auf einem Board haben und stößt auf ein Limit von 500MB an Daten, die hochgeladen werden können, sollte man nicht zur zur Premium, Business oder Enterprise Version umsteigen (ab $7,50 pro Monat). Für die Education Lizenz gibt es seit Januar 2021 eine Warteliste, Lehrende und Lernende können sich trotzdem darauf auf diese Liste setzen lassen. Conceptboard kann auf Deutsch verwendet werden, wobei der Großteil der Vorlagen auf Englisch ist, die man aber individuell anpassen kann.
Kosten: https://conceptboard.com/plans/
Datenschutz: https://conceptboard.com/security/

neXboard

neXboard überzeugt durch die Funktion, Teilnehmende bei einem Workshop „mitzunehmen.“ Das hilft vor allem, wenn man zwischendurch in Kleingruppen wechselt und beim Wechseln zurück zur großen Gruppe keine Zeit verlieren möchte. Nach einer kostenlosen Probezeit steigt man bei NeXenio automatisch auf die Classic Version um ($14 pro Monat). Dort sind alle Inhalte unbegrenzt verfügbar. Alternativ gibt es noch die Möglichkeit einen Enterprise-Account zu erstellen, mit dem man auch Rechte zur zentralen Verwaltung des Teams bekommt. Bei neXboard gibt es kein Extra Education Paket. Allerdings bietet neXboard auch Deutsch als Sprache an. Hier werden allerdings viele Vorlagen auf Englisch vorhanden sein, die aber problemlos anpassbar sind.
Kosten: https://www.nexenio.com/en/nexboard/
Datenschutz: https://www.nexenio.com/docs/nexenio-privacy-policy-en.pdf

Dieses Material wurde in Kooperation mit der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) erstellt.

Lizenz

CC BY 4.0 Logo

Urheberinnen dieses Materials: „Kristin Hirschmann und Nele Merholz / Agentur J&K – Jöran und Konsorten unterstützt durch Bundeszentrale für politische Bildung (bpb)“ | https://selbstlernen.net | Lizenz zu diesem Material: CC BY 4.0

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