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Kooperatives Online-Lernen – Teil 3 – gemeinsam Texte erstellen

Ein bunter Strauß verschiedener Tools zur gemeinsamen Texterstellung – ein Artikel von Julia Zwick und Kristin Hirschmann

Kollaboration | Jula Henke für J&K – Jöran und Konsorten unterstützt durch Bundeszentrale für politische Bildung (bpb), CC BY 4.0

Gemeinsam Texte zu erstellen war technisch nie so leicht möglich, wie mit cloudbasierten Anwendungen. Tools wie Etherpads, Microsoft 365, Google Docs oder HackMD bieten verschiedenste Möglichkeiten der Zusammenarbeit, des „Zusammendenkens“. Auf welch unterschiedliche Arten sie das Dokumentieren der eigenen Arbeit begleiten, zeigen wir in diesem Artikel.

Online Texte bearbeiten vs. offline Texte bearbeiten

Der unschlagbare Vorteil von Texten, die in kooperativen Online-Anwendungen erstellt werden, ist die Aktualität. Jede Person, die das Dokument aufruft, hat zu jeder Zeit ein aktuelles Dokument vor sich. Damit müssen keine Anhänge mehr verschickt werden, es liegen auf dem eigenen Rechner nicht mehrere Duplikate ein und derselben Datei. Aber damit nicht genug, wer über den Zugangslink verfügt, kann sogar in Echtzeit mitverfolgen, wer welche Veränderungen vornimmt. Um strukturiert zusammenarbeiten zu können, bieten sich Vereinbarungen dazu an, wie Veränderungen vorgenommen werden dürfen. So können beispielsweise kleine Typofehler ohne Absprache mit anderen verbessert werden – bei inhaltlichen Fragen kann ein anderes Vorgehen hilfreich sein. Diese Absprachen erfordern etwas Übung und Abstimmung in den Vereinbarungen. Hier muss nichts in Stein gemeißelt sein, aber eine gute Vorbereitung dazu bietet sich dennoch an. Das ermöglicht zeit(un)gleiches Arbeiten, ohne dass eine Information im Dokument verloren geht, weil unterschiedliche Versionen existieren. Und falls doch einmal die besonders gute Formulierung vom Vortag nicht mehr auffindbar ist, kann sie über den Versionsverlauf wieder hergestellt werden.

Einige Tools zur kooperativen Texterstellung und ihre Unterschiede

Es gibt eine Vielzahl an Online-Texttools, die Online-Kooperation ermöglichen. Hier stellen wir einige der bekannteren Anwendungen vor. Jede hat ihre eigenen Schwerpunkte für gemeinsames Arbeiten.

Etherpads

Screenshot eines Etherpad


Etherpads gibt es bereits seit 2008 und gehört damit zu den Urgesteinen. Sie sind niedrigschwellig zugänglich, weil sie direkt im Browser von jeder Person genutzt werden können, die den entsprechenden Link besitzt. Die Pads sind sehr textzentriert – Etherpads sind das einzige hier vorgestellte Tool, bei dem Einbindungen von Fotos und Videos nicht möglich sind. Dafür kann anhand eines Farbcodes nachvollzogen werden, wer was geschrieben hat. Etherpads können auf dem eigenen Server gehostet werden. Gute Alternativen zum eigenen Hosting sind auch Yopad und Cryptpad. Wer mehr wissen will, findet in diesem Video einen kurzen Einblick in die Nutzung von Etherpads im digitalen Distanzunterricht.

Microsoft 365

Screenshot Microsoft 365


Mit Microsoft 365 wird die Möglichkeit geboten, Office Anwendungen wie Microsoft Word, PowerPoint und Excel cloudbasiert zu nutzen. Hier können alle Werkzeuge, die aus den Standardversionen bekannt sind, mit anderen gemeinsam genutzt werden. Dies hat den Vorteil, dass sich viele Personen schon sicher auf der Oberfläche bewegen. Allerdings benötigt man zur Nutzung von Microsoft 365 ein entsprechendes Abo, das kostenpflichtig zu erwerben ist. Das betrifft alle am Dokument arbeitenden Personen.

Google Docs

Screenshot Google Doc


Google Docs – auch Google Dokumente genannt – hat ähnlich umfangreiche Formatierungsmöglichkeiten wie Microsoft Word. Für die kooperative Arbeit sind darüber hinaus bei beiden Tools die Kommentarfunktion und der Bearbeitungsmodus sehr hilfreich. Zum Anlegen eines Dokuments braucht man einen (kostenlosen) Google Account, mitgearbeitet kann auch ohne einen Account (via Linkfreigabe) werden.

HackMD/Markdown

Screenshot HackMD


Das Tool HackMD sieht auf den ersten Blick danach aus, als wäre es vor allem für fortgeschrittene Anwender*innen interessant. Im Vordergrund steht hier die Arbeit mit Markdown, also einer Programmiersprache, die es ermöglicht, Text direkt beim Schreiben zu formatieren. Auf der Bedienoberfläche, die an einen Hackerfilm erinnert, wird mit einfachen(!) Formatierungsbefehlen der Inhalt erstellt. Zusätzlich gibt es noch eine veröffentlichte Ansicht, die den formatierten Text darstellt. Sie hat den Vorteil, dass sie wie eine Website von Externen betrachtet werden kann – sogar während im Hintergrund der Inhalt bearbeitet wird. Dass die Arbeit mit Markdown-Tools wie HackMD oder HedgeDoc keine Zauberei ist, zeigt Nele Hirsch in ihrer Kurzvorstellung von CodiMD:

Gut gerüstet für verschiedenste Einsatzzwecke

Da jedes der hier vorgestellten Tools den Schwerpunkt unterschiedlich setzt, gibt es in der Auswahl natürlich persönliche Präferenzen. Es bietet sich an, die Tools auszuprobieren und kennen zu lernen.
Die Auswahl ist jedoch nicht nur von persönlichen Vorlieben abhängig, sondern vor allem vom angestrebten Einsatz. Typische Settings für kooperatives Arbeiten an Texten sind beispielsweise Dokumentationen von Workshops, Barcamp-Sessions und anderen Bildungsveranstaltungen. Auch die Entwicklung von Konzepten und Anträgen sind hier gut umsetzbar. Protokolle von Arbeitssitzungen und mehrteiligen Veranstaltungen lassen sich ebenso umsetzen wie die Sammlung von Inhalten für eine Website. Die Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig und können auch weit über rein textbasierte Inhalte hinausgehen.

Vorlagen:

Dieses Material wurde in Kooperation mit der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) erstellt.

Lizenz

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Urheberin dieses Materials: „Julia Zwick / Agentur J&K – Jöran und Konsorten unterstützt durch Bundeszentrale für politische Bildung (bpb)“ | https://selbstlernen.net | Lizenz zu diesem Material: CC BY 4.0

Kooperatives Online-Lernen, Teil 2 – Integrierte Whiteboards in Zoom, MS Teams, Big Blue Button

Integrierte Whiteboards – Zusammenarbeit im Videokonferenz-Tools

Ein Artikel von Kai Obermüller.

Kollaboration | Jula Henke für J&K – Jöran und Konsorten unterstützt durch Bundeszentrale für politische Bildung (bpb), CC BY 4.0

Es gibt zahlreiche Anbieter für Online-Whiteboards. Diese bringen umfangreiche Funktionen mit, haben aber den Nachteil, dass die Teilnehmenden zusätzlich zu dem Videokonferenz-Tool ein weiteres Tool nutzen und sich dort zurechtfinden müssen.Viele Videokonferenz-Tools bietet integrierte Online-Whiteboards an. Diese haben den Vorteil, dass die Teilnehmenden nicht in ein anderes Tool wechseln müssen. In diesem Artikel geht es um solche integrierte Whiteboards. Wir schauen uns drei Beispiele genauer an und stellen mögliche Einsatzzwecke vor.

Grundlegende Funktionen von Online-Whiteboards

Online-Whiteboards sind eine gute Möglichkeit, um Teilnehmende zu aktivieren und um mit ihnen gemeinsam an Inhalten zu arbeiten. Teilnehmenden können Landkarten mit Markierungen versehen, ihren Status auf einem Stimmungsbarometer vermerken oder gemeinsam Listen oder Mindmaps erstellen. Das Whiteboard kann ebenso wie ein Flipchart genutzt werden, zum Beispiel für ein Brainstorming mit Teilnehmenden. Es können gemeinsame Notizen aufgeschrieben und Stichpunktlisten angelegt werden. Dabei sind die Online-Whiteboards in der Regel so einstellbar, dass nicht nur eine Person Notizen machen kann, sondern alle Teilnehmenden der Sitzung.

Das Whiteboard in Zoom

Screenshot von einem Whiteboard in Zoom.

Wo finde ich das Whiteboard in Zoom?

Um zum Whiteboard zu gelangen, klickt man in der Steuerleiste auf „Bildschirm freigeben”, wählt „Whiteboard” aus und klickt anschließend nochmals auf „Bildschirm freigeben”. (Sollte diese Funktion in der Steuerleiste nicht sichtbar sein, muss der Host sie erst freigeben. Dazu klickt der Host auf den kleinen Pfeil beim Knopf „Bildschirm freigeben” und dann auf “Erweiterte Freigabeoptionen”. Es öffnet sich ein Kontextmenü, in dem verschiedene Optionen ausgewählt werden können.)
Hat man ein Whiteboard freigegeben, erscheinen im Whiteboard-Menü verschiedene Funktionen, wie beispielsweise Zeichnen, Stempeln, Radiergummi. Diese Funktionen sind für alle Teilnehmenden nutzbar.

Die Funktionen

Auf dem Online-Whiteboard können Notizen in Form von Textfeldern oder als Freihandzeichnung erstellt werden. Darüber hinaus gibt es verschiedene Formen wie Kreise und Vierecke, die man beliebig groß ziehen kann. Außerdem bietet Zoom vorgefertigte Stempel mit verschiedenen Motiven an, sodass man beispielsweise bestimmte Elemente mit Sternen versehen und damit auszeichnen kann. In das Whiteboard (Stand: Juni 2021) ist es leider nicht möglich, Bilder oder andere Medien einzubauen. Ebenso lassen sich keine Vorlagen anfertigen, man startet also stets mit einem leeren Whiteboard. Es lassen sich mehrere Screens hinzufügen (unten rechts beim Plus-Icon) und anschließend zwischen diesen navigieren.
Folgende Funktionen sind über die Zeichenleiste nutzbar:

  • Auswählen und verschieben
  • Text schreiben
  • Zeichnen – Hier gibt es verschiedene Optionen, die sich öffnen, wenn man mit dem Mauszeiger auf der Schaltfläche bleibt, beispielsweise Freihandzeichnen, Pfeile oder leere bzw. ausgefüllte Rechtecke.
  • Stempeln
  • Spotlight – Der Mauszeiger wird zu einer Form (roter Punktes oder Pfeil) verändert.
  • Radiergummi
  • Farbe – Hier lässt sich die Farbe für Texte und Zeichnungen auswählen, aber auch die Linienbreite und Schriftart und Schriftgröße.
  • Rückgängig machen / erneut ausführen
  • Löschen – man hat hier die Option, alle Zeichnungen, nur die eigenen Zeichnungen oder die der Teilnehmenden zu löschen
  • Speichern – mit einem Klick wird hier das Tafelbild als PNG oder PDF Datei gespeichert.

 

Bonus: Die Annotier-Funktion in Zoom

Neben dem Whiteboard ist die Möglichkeit des Annotierens auf einer Bildschirmübertragung interessant.
Die genannten Funktionen des Whiteboards lassen sich bei einer Bildschirmübertragung verwenden. Damit ist es möglich, Folien zu zeigen (beispielsweise mit Landkarten oder Skalen) und die Teilnehmenden können sich dann auf den Folien beispielsweise für einer Stimmungsabfrage auf der Skala positionieren.
Bei der Bildschirmübertragung ist diese Funktion standardmäßig deaktiviert. Sie lässt sich über das Kontextmenü nach Start der Übertragung aktivieren (in der Steuerleiste auf „mehr“ klicken und dann „Beschriftung für Teilnehmende aktivieren“ auswählen).

Das Whiteboard in MS Teams

Screenshot von einem Whiteboard in MS Teams.

Wo finde ich das Whiteboard in MS Teams?

Auch in Microsoft Teams lässt sich ein Whiteboard in einer Besprechung verwenden. Hier wird über das Kontextmenü „Teilen / Inhalte freigeben“ das Microsoft Whiteboard angeboten. Mit einem Klick darauf öffnet sich das Whiteboard, integriert in der jeweiligen Teams-Sitzung.

Die Funktionen

Neben den üblichen Funktionen (Zeichnen, verschiedene Vielecke, Stiftarten) lassen sich Notizen in Darstellungsform eines Notizzettels einfügen. Klickt man auf das kleine Zahnrad gelangt man in ein Menü. Hier kann man zum einen ein Bild des Whiteboards (als PNG) speichern und zum andere die Funktion „Teilnehmende die Bearbeitung erlauben“ aktivieren oder deaktivieren.

Folgende Funktionen sind über die Zeichenleiste nutzbar:

  • Auswählen und verschieben
  • Text schreiben
  • Zeichnen
  • Formen ergänzen
  • Notizzettel
  • Radiergummi
  • Rückgängig machen / erneut ausführen

Das Whiteboard in Big Blue Button

Screenshot von einem Whiteboard in Big Blue Button.

BigBlueButton (kurz: BBB) ist eine Open Source Videokonferenzsoftware. Sie bietet zwar kein integriertes Whiteboard; es lassen sich aber Folien beschriften und Formen ergänzen. Hierzu müssen zunächst die Folien in das BBB hochgeladen werden. Dazu benötigt man entsprechende Moderationsrechte und die Präsentation in einem geeigneten Format (empfohlen wird PDF).

Wo finde ich das Whiteboard in BBB?

Möchte man eine leere weiße Fläche bemalen, sollte man dementsprechend eine weiße Folie hochladen. Klickt man auf das Plus-Icon öffnet sich ein Dialogfeld zum Hochladen einer Präsentation. Anschließend klickt man rechts in der Werkzeugleiste auf den Button „Mehrbenutzermodus starten“.

Die Funktionen

Die Funktionen ähneln denen von den anderen Whiteboards, sie sind jedoch nicht ganz so umfangreich.

Folgende Funktionen sind über die Zeichenleiste nutzbar:

  • Text schreiben
  • Zeichnen
  • Formen und Linien ergänzen
  • Löschen

Screencast zu den integrierten Whiteboards

Fazit

Die Online-Whiteboards bringen alle die grundlegenden Funktionen wie Zeichnungen und Text-Beschriftungen mit. Das eingeschränktes der vorgestellten Varianten ist das Whiteboard von BBB, da es lediglich auf hochgeladene Folien anwendbar ist und nur wenige Funktionen vorhanden sind. Hier fehlt zudem die integrierte Speicherfunktion. (Stattdessen muss Ergebnisse über einen lokalen Screenshot abspeichern.) Dafür handelt es sich bei BBB um eine Open Source Software, die auf eigenen Servern betrieben werden kann. Die Funktionen des Whiteboards bei MS Teams sind wesentlich umfangreicher. Notizzettel und Textmarker sind nützliche Funktionen. Ebenso werden die Zeichnungen so gespeichert, dass eine Weiternutzung möglich ist. Das Online-Whiteboard und die Annotier-Funktion bei Zoom bringt die meisten Funktionen mit sich. Stempel, Spotlight und die Möglichkeit mehrere Screen zu benutzen, sind hilfreiche Funktionen. Insgesamt erreicht kein integriertes Whiteboard auch nur annähernd die Möglichkeiten von gesonderten Whiteboard-Diensten, die wir im vierten Teil der Artikelreihe vorstellen. Integrierte Whiteboards bieten sich daher für den einfachen und überschaubaren Einsatz an, nicht für die Gestaltung von Workshops oder anspruchsvolleres kollaboratives Arbeiten. Vereinfacht gesagt: Integrierte Whiteboards sind eher ein Flipchart als eine Metaplan-Wand.

Dieses Material wurde in Kooperation mit der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) erstellt.

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Urheber dieses Materials: „Kai Obermüller / Agentur J&K – Jöran und Konsorten unterstützt durch Bundeszentrale für politische Bildung (bpb)“ | https://selbstlernen.net | Lizenz zu diesem Material: CC BY 4.0

Ideen zum Austausch zwischen Online- und Präsenz-Teilnehmenden – die Technik

HowTos zu hybriden Bildungsveranstaltungen – Teil 4

Ein Artikel von Kai Obermüller.

Hybrides Setting | Jula Henke für J&K – Jöran und Konsorten, CC BY 4.0

Die erste Hürde, das Hinzuschalten der Online-Teilnehmenden, haben wir in dem dritten Artikel unserer Reihe beschrieben. Nun geht es darum, wie wir Online- und Präsenz-Teilnehmende miteinander in Austausch bringen. Dieser Artikel beleuchtet einige Aspekte. Er ist der zweite Teil unserer Reihe zu hybriden Veranstaltungen.

Herausforderungen beim Austausch bei hybriden Veranstaltungen

Bei Präsenzveranstaltungen bewegen sich die Teilnehmenden frei durch die Location. Sie treffen sich im Workshopraum, beim Catering, bei der Kaffeestation, im Flur, ja sogar auf der Toilette finden sich Gesprächsanlässe.
Die Kommunikation jenseits der Programmpunkte ist für eine Veranstaltung wichtig, nicht nur auf der inhaltlichen Ebene. Sie stärkt das Gemeinschaftsgefühl und die Teilnehmenden fühlen sich als Teil der Veranstaltung. Online-Teilnehmende sind davon ausgeschlossen. Damit das Gefühl der Verbundenheit bei allen Teilnehmenden aufkommen kann, sind technische Lösungen gefragt, um auch die Personen einzubinden, die nicht vor Ort dabei sein können.

Terminals und hybride Räume

Zusätzlich zur Online-Übertragung der Programmpunkte braucht es vor Ort Plätze, an denen sich die Online-Teilnehmenden virtuell in die Räumlichkeiten hinzuschalten und in den Austausch mit den Teilnehmenden vor Ort treten können. Eine Möglichkeit sind dafür „Terminals” – in der einfachsten Form sind das Monitore an markanten Stellen im Tagungsort. So ein Terminal besteht aus einem Monitor, auf dem via Videokonferenzsoftware ein Online-Raum übertragen wird. Davor werden eine Webcam, ein Mikrofon und mehrere Kopfhörer installiert, um den Teilnehmenden vor Ort eine Möglichkeit zu bieten, mit den Online-Teilnehmenden in Kontakt zu kommen. Hierfür müssen mehrere Punkte berücksichtigt werden: Neben der erforderlichen Technik, also Monitor, Computer zur Verbindung mit laufender Konferenz-Software, Webcam, entsprechendes Mikrofon und Headsets, braucht es zudem entsprechend ausreichende Stromanschlüsse, eine gute Anbringungsmöglichkeit oder einen Aufsteller für den Monitor und einen sicheren Platz für den Computer. Darüber hinaus ist ein Internetzugang nötig. Die Online-Teilnehmenden müssen zudem informiert werden, wo diese Terminals (vor Ort) stehen und wie sie diese online erreichen können. Technisch kann es sich dabei um Meetingräume handeln, in denen mehrere Personen gleichzeitig mit einer Person vor Ort in den Austausch treten kann oder um Breakout-Räume, die von den Online-Teilnehmenden einzeln betreten werden.
Diese Terminals sollten an den informellen Orten, den Zwischenräumen wie beispielsweise in der Lobby und beim Catering installiert werden. Schilder vor Ort mit Hinweisen auf die Terminals sind hilfreich, damit sich die Teilnehmenden nicht beobachtet oder gar überwacht fühlen. Auch eine kleine Anleitung zur Bedienung am Terminal und ein Hinweis, dass die Webcam am Ende eines Gesprächs abgeschaltet und beim nächsten Gespräch eingeschaltet werden soll, kann hilfreich sein.

Asynchronität von Online-Systemen

Neben den Terminals und den Kamera-Übertragungen bieten sich asynchrone Formen für den Austausch der Teilnehmenden untereinander an. Die schon von Präsenz-Veranstaltungen bekannten Social Media-Walls (beispielsweise als Twitter- oder Instagram-Wall) bieten den Online-Teilnehmenden die Möglichkeit, sich über die Veranstaltung auszutauschen. Hierfür muss in der Regel ein entsprechender Anbieter genutzt werden. Social Media-Walls sind schnell eingerichtet, sie erfordern die Anbindung eines Endgeräts (beispielsweise Laptop oder Tablet) an einen Beamer sowie eine entsprechende Präsentationsfläche, in einfachster Weise eine weiße Wandfläche, auf die der Beamer gerichtet werden kann. Darüber hinaus sind auch hier Strom- und Netzwerkanschlüsse sowie sichere An- und Unterbringungsmöglichkeiten für die Technik wichtig.
Eine weitere Möglichkeit zum asynchronen Austausch besteht in der Nutzung einer Veranstaltungs-App. So eine App kann (je nach Ausführung) via Smartphone und/oder im Browser genutzt werden. Sie bietet neben der Möglichkeit, zentrale Informationen (Programm, Workshopbeschreibungen etc.) zu übermitteln, meist auch Funktionen, mit denen sich die Teilnehmenden vernetzen und austauschen können. Die Teilnehmenden können Profile von sich selbst erstellen, sich mit anderen Teilnehmenden vernetzen, Nachrichten schreiben und chatten. Bei der Nutzung einer Veranstaltungs-App spielt es keine Rolle, ob die Teilnehmenden vor Ort oder Online-Teilnehmende sind.

Dieses Material wurde in Kooperation mit der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) erstellt.

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Urheber*innen dieses Materials: „Kai Obermüller und Blanche Fabri / Agentur J&K – Jöran und Konsorten unterstützt durch Bundeszentrale für politische Bildung (bpb)“ | https://selbstlernen.net | Lizenz zu diesem Material: CC BY 4.0

Wie man Online-Teilnehmende bei einer Präsenzveranstaltung einbindet – die Technik

HowTos zu hybriden Bildungsveranstaltungen – Teil 3

Ein Artikel von Blanche Fabri und Kai Obermüller

Hybrides Setting | Jula Henke für J&K – Jöran und Konsorten, CC BY 4.0

Hybride Veranstaltungen bieten eine besondere Herausforderung: Sie müssen sowohl Online- als auch Teilnehmende vor Ort gut einbinden. Damit das Erlebnis für alle Beteiligten erfolgreich wird, braucht es einige Anforderungen an die Technik und den Aufbau vor Ort. In diesem Artikel stellen wir Ideen für eine hybride Umsetzung vor.

Überlegungen zu Technik und Aufbau vor Ort

Hybride Veranstaltungen bieten Teilnehmenden die Möglichkeiten, nicht nur vor Ort, sondern beispielsweise auch von zu Hause oder aus dem Büro aus teilzunehmen. Dabei sollte der wichtigste Teil einer Veranstaltung, die Interaktion mit den Teilnehmenden, nicht zu kurz kommen.

Der Gesamtüberblick

Beim Ankommen vor Ort werden die Teilnehmenden kurz am Ort eingewiesen. Die Location wird erläutert (was ist wo) und der Zeitplan vorgestellt. Das gibt den Teilnehmenden Sicherheit und sie fühlen sich dadurch orientiert. Sicherheit und Orientierung brauchen auch die Online-Teilnehmenden, dazu sollten sie eine Übersicht mit allen notwendigen Links (beispielsweise zu den Online-Räumen) und wichtigen Fragen und Antworten (FAQ) erhalten. Um gleich zu Beginn ein Gemeinschaftsgefühl zwischen den Online- und Präsenz-Teilnehmenden zu erzeugen, kann der Veranstaltungsort online eingebunden oder gezeigt werden. Beispielsweise kann ein Video mit Eindrücken von vor Ort produziert oder ein Live-Rundgang durch den Veranstaltungsort angeboten werden.

Die Räume

Die Veranstaltung teilt sich vor Ort in verschiedene Räume (Bühne, Gruppenräume, Kaffeeecke etc.) auf. Dieses Setting können genauso online abgebildet werden. Das bedeutet, dass alle Räume, die in Präsenz existieren, auch für die Online-Teilnehmenden als Online-Räume eingerichtet werden (es natürlich auch denkbar, dass nur ein Teil der Räume als Online-Räume bespielt werden). Für die Räume (in Präsenz und online) sollte das gleiche Wording verwendet werden: „Wir treffen uns in Raum Gelb.” sollte sowohl vor Ort als auch online zu demselben Raum führen.

Die Kaffee-Ecke

Kaffee trinken, gemeinsam diskutieren: Schnell wird der Stehtisch am Buffet zum wichtigsten Raum der Veranstaltung. Auch die Online-Teilnehmenden sollten Möglichkeiten haben, sich zu vernetzen, bestenfalls mit den Teilnehmenden vor Ort. Im 2. Teil (Wie Teilnehmende sich bei hybriden Veranstaltungen austauschen können) und 4. Teil dieser Reihe gehen wir auf die Besonderheiten bei der Vernetzung und beim Austausch der Teilnehmenden untereinander ein.

Die Diskussion

Teilnehmende vor Ort können sich leicht einbringen, per Handzeichen oder durch stationär verteilte Mikrofone, an denen sie sich für eine Wortmeldung anstellen können. Online-Teilnehmende sind unsichtbar für die Referent*innen und Teilnehmenden vor Ort. Hier muss eine Möglichkeit geschaffen werden, damit sie sich einbringen können. Sie müssen sichtbar gemacht werden.

Welche Technik braucht es wo?

Von den oben genannten Settings ausgehend, gibt es einige Voraussetzungen an die Technik. Neben einer guten Internetanbindung im Tagungshaus und bei den Online-Teilnehmenden braucht es vor Ort Kameras, die an verschiedenen Stellen aufgestellt und in unterschiedlichen Blickwinkeln ausgerichtet sind. Dabei gilt: Alles, was vor Ort im Fokus steht, sollte in die Online-Welt übertragen werden und umgekehrt. Beispielsweise kann in einem Vortragsraum nicht nur eine Kamera auf Bühne oder Pult gerichtet sein, sondern darüber hinaus noch verschiedene Blickwinkel in das Publikum hinein. Bei Redebeiträgen aus dem Publikum gilt zu bedenken, dass die sprechende Person mit Bild im Online-Raum zu sehen sein muss, damit auch die Online-Teilnehmenden nachvollziehen können, wer gerade spricht. Zusätzlich kann die Übertragung von Präsentationsfolien sinnvoll sein.
Das Zusammenfügen der verschiedenen Kamera- und Audio-Signale wird über eine Schaltzentrale gesteuert. Dafür braucht es zunächst ein Interface (Bildmischer), um die Signale in einen Computer einzuspeisen. Anschließend kann mithilfe einer Software (beispielsweise OBS Studio [https://obsproject.com/de] und Zoom) die Übertragung von Bild- und Ton in die Online-Räume erfolgen.
Das kann beispielsweise so aussehen:

  1. Die verschiedenen Signale werden via Interface auf einen Rechner eingespeist.
  2. Alle Videobilder werden in einer Software (beispielsweise OBS Studio) angezeigt.
  3. Daraus wird das jeweils gewünschte Videobild (beispielsweise Redner*in oder das Publikum) oder eine Bild-in-Bild-Szene ausgewählt.
  4. Das Videosignal wird an ein Videokonferenztool (beispielsweise Big Blue Button oder Zoom) übermittelt.
  5. Die Online-Teilnehmenden können via Videokonferenztool zuschauen und auch weitere Funktionen des Tools (Chat, Reaktionen) nutzen.

Um die Online-Teilnehmenden in den Präsenz-Räumen sichtbar zu machen, braucht es vor Ort Monitore, auf denen die Videobilder der Online-Teilnehmenden zu sehen sind. Auf diesen Monitoren wird das Videokonferenztool angezeigt. Wahlweise können unterschiedliche Ansichten auf verschiedenen Monitoren gezeigt werden. Beispielsweise ein Monitor mit einer Galerieansicht aller Online-Teilnehmenden (als Zuschauer*innern) und ein Monitor, auf dem mit Hilfe von der Spotlight-Funktion eine bestimmte Person (Online-Referent*in oder Online-Redebeitrag) groß im Bild zu sehen ist. Die Monitore sollten dabei so im Raum aufgehängt werden, dass sowohl die Referent*innen als auch die Teilnehmenden die Übertragungen sehen können.
Eine besondere Herausforderung besteht bei diesem Setting beim Ton: Solange die Online-Teilnehmenden per Audio hinzugeschaltet sind, müssen Raum-Mikrofone abgeschaltet oder heruntergeregelt werden, da es sonst zu Tonüberlagerungen kommen kann.
Über ein Mischpult lassen sich verschiedene Mikrofone ansteuern und in der Ausgabe an- und ausschalten. So können Redebeiträge durch das vor Ort-Publikum und durch die Online-Teilnehmende gezielt eingebracht werden.
Die technische Umsetzung braucht nicht nur viel Planung, Vorbereitung und Equipment, sondern auch ein größeres Team, damit alle zentralen Funktionen (Kamera-Operator, Bild-Operator, Bildregie etc.) an zwei Orten (Präsenz und online) besetzt werden können.

Dieses Material wurde in Kooperation mit der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) erstellt.

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Wie Teilnehmende sich bei hybriden Veranstaltungen austauschen können – Methoden und Moderation

HowTos zu hybriden Bildungsveranstaltungen – Teil 2

Ein Artikel von Jöran Muuß-Merholz.

Hybrides Setting | Jula Henke für J&K – Jöran und Konsorten, CC BY 4.0

Der Austausch der Teilnehmenden untereinander ist ein wichtiges Element von Bildungsveranstaltungen. Für Präsenz- und für Online-Veranstaltungen gibt es dafür erprobte Verfahren. Bei hybriden Formaten wird es etwas komplizierter. Aber auch das ist machbar, wenn man einige Dinge entsprechend berücksichtigt und plant. Wir erklären die Grundlagen und praktische Möglichkeiten.

Ausgangspunkte

Die folgenden Überlegungen beziehen sich auf hybride Bildungsangebote, hier verstanden als Präsenzveranstaltungen, an denen Teilnehmende sowohl vor Ort als auch online teilnehmen können. In diesem Setting wird die Präsenzveranstaltung als Ausgangspunkt der Überlegungen gesetzt, weil typische Formen wie Tagungen, Kongresse, Barcamps, Vorträge oder Podiumsdiskussionen vertraute Formate sind. Von dieser Basis ausgehend wird die Online-Beteiligung quasi „dazu gedacht“.
Bei diesem Artikel handelt es sich um Teil 2 unserer Artikelreihe zu hybriden Bildungsveranstaltungen. Es empfiehlt sich, Teil 1 zuvor zu lesen, denn dort werden sowohl der grundsätzliche Aufbau als auch Beispiele für die Beteiligung von Online-Teilnehmenden mit Fragen, Kommentaren und anderen Wortbeiträgen „in Richtung Bühne“ beschrieben. Im Gegensatz dazu geht es in den nächsten Absätzen um die Kommunikation der Teilnehmenden untereinander – also nicht spezifisch zu Referent*innen oder Moderation, sondern quasi peer-to-peer.

Die Onliner können nicht in präsenz kommen, deswegen müssen die Präsenzler online gehen

Prinzipiell müssen hybride Konzepte nicht zwangsläufig die Zielsetzung verfolgen, dass Präsenz-Teilnehmenden und Online-Teilnehmende möglichst gleich behandelt werden. Es können auch für jede Gruppe eigenständige Überlegungen angestellt werden, was wie möglich und sinnvoll ist. Die folgenden Überlegungen zielen jedoch auf eine symmetrische Vernetzung beider Gruppen ab. Veranstaltungen ist für mich der Versuch, Ungleiches gleich zu behandeln, also Online- und Präsenz-Teilnehmende möglichst auf eine Ebene zu bringen. Damit kommen komplizierte, schlecht funktionierende, kleinste gemeinsame Nenner-Dinge heraus.

Ein banaler, aber wichtiger Ausgangspunkt der Überlegung lautet: Die Online-Teilnehmenden und die Präsenz-Teilnehmenden müssen sich in einem Medium treffen, um sich austauschen zu können. Die Online-Teilnehmenden können nicht direkt in die Präsenz kommen. Also müssen die Präsenz-Teilnehmenden online gehen, um ein gemeinsames Kommunikationsmedium nutzen zu können. Dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten, von denen einige im Folgenden skizziert werden.

Online-Diskussionorte für alle

Ein etabliertes Verfahren ist ein Online-Diskussionsraum, z.B. ein Textchat. Auf diesen Chat haben die Online-Teilnehmenden Zugriff, zusätzlich zu einem Video-Livestream, über den das Hauptprogramm der Veranstaltung übertragen wird. Auch die Präsenz-Teilnehmenden können diesen Chat nutzen, vorausgesetzt dass sie über ein Smartphone oder ein anderes Gerät verfügen, Internetzugang inklusive. Bei der Auswahl von konkreten Tools müssen die Einschränkungen der Präsenz-Teilnehmenden mitgedacht werden. Für sie ist beispielsweise wichtig, dass der Chat auch eigenständig verfügbar ist, also nicht nur in Kombination mit einem Video (wie das z.B. bei einem Livestream via YouTube oder Facebook der Fall wäre). Denn das Video können sie vor Ort i.d.R. nicht nutzen, z.B. weil der Ton andere Teilnehmende stören würde oder die Bandbreite nicht ausreicht. Und wahrscheinlich sehen – und noch entscheidender: hören – die Teilnehmenden vor Ort ja genau das, was einige Sekunden später auch im Video online passiert.

Vor diesem Hintergrund sind Tools, die in der Hauptsache auf Texte und Bilder setzen, für hybride Formate die richtige Wahl. (Bei komplett online stattfindenden Veranstaltungen ließen sich alternativ auch Formate mit Video und /oder Audio-Ebene nutzen.) Wie kann das konkret aussehen?

  • Solche Tools sind zum Beispiel klassische Chats oder Messengergruppen wie z.B. Telegram.
  • Alternativ sind komplett öffentliche Dienste denkbar, beispielsweise die Nutzung von Twitter oder Instagram mit einem vereinbarten Hashtag.
  • Es gibt spezifische Software-Anbieter, die sowohl den Austausch untereinander wie auch einen Rückkanal „zur Bühne“ bieten.
  • Und schließlich gibt es auch noch All-in-One Event-Software, die für den Austausch spezifische Funktionen wie Userprofile, Foren oder Chats vorsehen.

      Visualisierung von Online-Aktivitäten

      Während für die Online-Teilnehmenden der ständige Blick auf den Bildschirm der Normalfall ist, müssen die Präsenz-Teilnehmenden mit ihrer Aufmerksamkeit stärker wechseln zwischen ihrer physischen Umgebung und dem „Blick ins Internet“. Um die Verbindung zu erleichtern, können in der Präsenzsituation „Fenster“ zur Online-Welt geschaffen werden. Ein beliebtes Verfahren ist eine Twitterwall, auf die Tweets (oder andere Beiträge) per Beamer oder Display vor Ort gezeigt werden. Andere Alternativen sind Terminal-Stationen oder – deutlich experimenteller – Möglichkeiten zum Ausdrucken von Online-Beiträgen. So konnte man zum Beispielen beim Congress des Chaos Computer Clubs digitale Nachrichten schicken, die vor Ort in Form von „Chaos Post“ in real life umgesetzt wurden.

      Gezielte Treffen einrichten

      Selbstverständlich lässt sich der hybride Austausch zwischen Teilnehmenden auch gezielter in Veranstaltungen einbinden. Auch hier gilt: Die Präsenzler müssen ein Fenster zur Online-Welt öffnen, um die Kommunikation zu ermöglichen. Ein herausragendes Beispiel für dezidierte Programmpunkte, bei denen sich Teilnehmende bei einer Konferenz mit Online-Teilnehmenden austauschen, ist das internationale Projekt Virtually Connecting. Deren Vernetzungsaktivitäten finden in der Regel auf Englisch und bei wissenschaftlichen Tagungen statt. Das Format ist aber durchaus übertragen.

      Moderation und Prävention

      Die beschriebenen Aktivitäten setzen nicht zwingend eine Moderation voraus. Allerdings sollten die Gastgeber von solchen Aktivitäten sich vorab Gedanken über mögliche kritische Situationen machen. Das kann, insbesondere bei öffentlichen Diskussionen, bei Spam beginnen und bis zu Beleidigungen, Bedrohungen und anderen Formens des Harassments gehen. Um dem vorzubeugen, sollte eine Netiquette vorab für alle Teilnehmenden zugänglich gemacht werden. Bei einigen Konferenzen haben sich darüber hinaus Verhaltensregeln / Code of Conduct bewährt, die sowohl für Präsenz- als auch für Online-Teilnehmende relevant ist. Als Anlaufstellen und zur Durchsetzung dieser Regeln braucht es Ansprechpartner*in, Moderation und Verabredungen, wie im Zweifelsfall gehandelt wird. Auch wenn ein solcher Ernstfall hoffentlich nicht bei jeder Veranstaltung auftritt – besser ist es, sich schon vorher entsprechende Gedanken zu machen.

      Dieses Material wurde in Kooperation mit der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) erstellt.

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